Gedichte zum Valentinstag selbst schreiben - So gelingen Sie auf jeden Fall!
Selbst wenn man (als Mann) ab und zu mal den Jahrestag vergisst oder den Hochzeitstag – den Valentinstag übersieht wohl kaum jemand! Spötter behaupten ja, es sei der wichtigste Tag im Jahr für die Gärtnereien, aber das ist wohl etwas übertrieben, auch wenn er ihnen tatsächlich enorme Umsätze beschert.
Viele Menschen schreiben gerne. Warum also nicht einmal etwas zum Valentinstag? Das kann die Grußkarte zum Valentinstag sein, die Sie selbst gestalten und mit einem Liebes-Bekenntnis krönen. Sie könnten sich ein paar Sprüche zum Valentinstag ausdenken und sie auf ein besonders hübsches Foto drucken. Sie könnten aber auch ein Gedicht zum Valentinstag schreiben! Etwas ganz allein aus Ihren Gedanken und Ihren Empfindungen und ganz allein für den geliebten Menschen an Ihrer Seite! Mit Sicherheit werden Sie dafür bewundert werden und (mindestens) eine innige Umarmung ernten …
Natürlich können und dürfen Sie dabei auch die Kreativität nutzen, die andere Menschen bereits in die Welt gesetzt haben. Im Internet werden Sie unter dem Stichwort „Gedicht zum Valentinstag“ oder „Valentinstaggedichte“ viele Treffer erhalten. Nur sind die (notwendigerweise) meist sehr allgemein gehalten: Sie behandeln – in allen erdenklichen Variationen – die Liebe, die Liebe, die Liebe! Heiteres gibt es, Besinnliches, Nachdenkliches oder Lustiges, so wie Liebe in all ihren Facetten eben sein kann.
Diesen Gedichten fehlt aber eine entscheidende Komponente: „Persönlich“ sind sie nicht. Holen Sie sich dort gerne Anregungen, wenn Sie aber das wirklich persönliche Gedicht zum Valentinstag formulieren möchten, kommen Sie um ein paar eigene Gedanken nicht drum rum.
Tipps, wie man ein Gedicht zum Valentinstag angeht
Ein Gedicht muss nicht unbedingt in gereimter Form formuliert sein. Es können auch die vier, fünf Zeilen sein, in denen Sie mit wenigen Worten Ihren Gefühlen Ausdruck verleihen. Ein Beispiel:
„Es dämmert. Du bist nicht da, und ich bin ganz bei mir. Das Licht wird sanft, ich denk‘ an dich. Wenn du nicht da bist, spür‘ ich meine Liebe wie neu. Und hoffe, du kommst bald durch diese Tür.“
Das ist nicht gereimt, und trotzdem wird man diesen Zeilen nicht absprechen können, dass sie einem Gedicht ähneln. Oder denken Sie nur an die Worte von Joachim Ringelnatz:
„Ich hab dich so lieb. Ich würde dir ohne Bedenken eine Kachel aus meinem Ofen schenken.“
Wie und wo finden Sie nun Ihre Ideen?
Das Beispiel oben illustriert es recht gut: Die ersten Worte reißen die Stimmung auf – es dämmert. Der Rest lässt sich auf die Atmosphäre ein. Suchen Sie also nach stimmungsvollen Bildern, mit denen sich arbeiten lässt. Sie dürfen gerne auch die weniger romantischen Momente ins Auge fassen: Was lässt er oder sie immer liegen? Was vergisst er regelmäßig? Kann er nicht einmal Eier kochen? Sie sehen schon: die kleinen Ungeschicklichkeiten, über die man sich ärgern, die man aber auch still lächelnd tolerieren kann: „Und trotzdem liebe ich dich“.


